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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die grosse Kirche erhebt sich inmitten des Friedhofs auf einer gemauerten Terrasse am leicht abfallenden Abhang des Rooterbergs. Die kleine Friedhofskapelle von 1871 betont den seitlichen Zugang und bildet mit dem Friedhofskreuz und der 1961 erbauten Abdankungshalle einen der Kirche westlich vorgelagerten Hofraum.

Entstehung der Kirche

Im 7. Jahrhuntert entstand die erste Holzkapelle „Meiers Kapelle“ beim Hof Späck. Erst um 1320 wurde vermutlich die erste Kapelle aus Stein am heutigen Platz gebaut, woraufhin um 1440 der Kirchenturm dazu gebaut wurde. 1683 wird die Pfarrkirche neu gebaut und ersetzt die Kapelle. 1872 wird die Kirche um zwei Joche erweitert und restauriert. Es folgt eine Innenrenovation um 1922, eine Aussenrenovation um 1962 und wiederum eine Innenrenovation 2010.

Besitzverhältnisse

858 war Meierskappel als Teil der Mutterkirche Cham im Besitz des Fraumünsterstifts Zürich. 1244 ging Meierskappel zusammen mit der Kollatur der Mutterkirche Cham an den Bischof von Konstanz über und wurde bereits 1271 Eigentum des Züricher Grossmünsterstifts. 1477 wurde Meierskappel an die Stadt Zug verkauft und 1570 von der Pfrund zur Pfarrei erhoben. Seit 1960 ist der Kollator der Bischof von Basel.